Der perfekte Grund, Brotreste nicht wegzuwerfen: ein veganer Brotpudding, cremig dank Kokosmilch, gewürzt mit Zimt und Vanille, besonders durch Rosinen und Nüsse. Passt als Dessert genauso gut wie zum Sonntagsbrunch – und schmeckt warm mit einem Schuss Ahornsirup einfach unwiderstehlich.

Ich bin kein großer Brot-Esser – aber zu einem frischen, knackigen Brot am Sonntagmorgen sage ich nie nein. Wir kaufen trotzdem selten Brot, weil ein ganzer Laib für uns zwei einfach zu viel ist (oder ich backe selbst). Und Lebensmittel wegzuwerfen kommt für mich nicht in Frage. Zum Glück gibt es den Gefrierschrank – und dieses Rezept, das aus Brotresten etwas wirklich Leckeres macht.
Ich habe damals noch nie zuvor süßen Brotpudding gemacht oder gegessen – und gleich beim ersten Versuch war das Ergebnis so gut, dass ich es sofort teilen musste. Wenige Zutaten, kaum Aufwand, und das Ergebnis ist cremig, aromatisch und macht irgendwie glücklich. Das Ergebnis: das Rezept, das man ab sofort immer im Hinterkopf hat, wenn das Brot langsam altbacken wird.
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Warum du dieses Rezept lieben wirst
Aus Brotresten – das perfekte Rezept für Brot, das langsam altbacken wird. Kein Wegwerfen mehr.
Cremig durch Kokosmilch – gibt dem Pudding eine wunderbar samtige Konsistenz.
Vielseitig – als Dessert, zum Frühstück oder zum Brunch.
Wenige Zutaten – alles, was man braucht, hast du wahrscheinlich schon zu Hause.
Einfach gemacht– in 10 Minuten vorbereitet, den Rest übernimmt der Ofen.

Die Zutaten im Überblick
- Brot oder Brötchen: Am besten ein helleres, leichtes Brot ohne harte Kruste – Baguette oder helle Brötchen funktionieren besonders gut. Das Brot sollte ein paar Tage alt sein, frisches Brot saugt die Flüssigkeit nicht gut auf. Auch ungebackene Aufbackbrötchen aus der Tüte funktionieren prima.
- Kokosmilch: Sorgt für die cremige, fast puddinghafte Konsistenz. Unbedingt Vollfett verwenden – fettreduzierte Kokosmilch macht den Pudding zu wässrig.
- Haferdrink: Ergänzt die Kokosmilch und macht die Flüssigkeit etwas leichter. Andere ungesüßte Pflanzenmilch funktioniert ebenfalls.
- Ahornsirup: Süßt den Pudding natürlich. Wer es weniger süß mag, einfach die Menge reduzieren.
- Zimt & Vanilleextrakt: Rür mehr Aroma.
- Rosinen: Geben süße Fruchtnoten und eine leichte Textur. Wer keine Rosinen mag, kann sie weglassen oder durch getrocknete Cranberries bzw. gehackte Datteln ersetzen.
- Mandeln oder Walnüsse: Für etwas Biss und eine nussige Note. Grob gehackt, damit sie beim Backen schön rösten.
- Karotte (optional): Gerieben und unter die Masse gehoben.
(Mengenangaben findest du weiter unten in der Rezeptkarte)

Schritt-für-Schritt Anleitung
Dieser veganer Brotpudding mit Rosinen ist in wenigen Schritten fertig – einfacher geht Resteverwertung kaum.
- Ofen vorheizen: Den Backofen auf 180 °C Heißluft vorheizen.
- Brot vorbereiten: Das Brot in mundgerechte Stücke schneiden – nicht zu klein, damit es beim Einweichen nicht zerfällt. In eine große Schüssel geben.
- Extras dazugeben: Karotte reiben und zu den Brotstücken geben. Mandeln oder Walnüsse grob hacken und zusammen mit den Rosinen unterheben.
- Flüssigkeit anrühren: Haferdrink, Kokosmilch, Ahornsirup, Vanilleextrakt, Zimt und Salz in einer Schüssel gut verrühren.
- Einweichen: Die Flüssigkeit über die Brotstücke gießen und vorsichtig vermengen, sodass alles gut befeuchtet ist.
- Backen: Die Masse sofort in eine große Auflaufform geben, etwas flach drücken und 35–45 Minuten goldbraun backen.
- Servieren: Warm mit einem Schuss Ahornsirup oder veganer Vanillesauce servieren.

Tipps & Variationen
Mit diesen Tipps kannst du den Brotpudding ganz nach deinem Geschmack und der Saison anpassen.
- Andere Früchte: Statt Rosinen passen auch getrocknete Cranberries, Aprikosen oder frische Äpfelstücke wunderbar. Im Sommer lassen sich auch frische Beeren unterheben.
- Zum Brunch servieren: Mit Kokos- oder Sojajoghurt, frischen Beeren und etwas Ahornsirup wird der Brotpudding zum perfekten Brunch-Gericht. Lässt sich auch gut am Vortag vorbereiten und am nächsten Morgen aufwärmen.
- Mit Schokolade: Wer es etwas dekadenter mag, einfach grob gehackte Zartbitterschokolade unter die Masse heben – macht den Pudding noch etwas reichhaltiger.
- Aufbewahrung: Im Kühlschrank hält sich der Brotpudding 3–4 Tage. Zum Aufwärmen einfach kurz in den Ofen oder die Mikrowelle – mit etwas Pflanzenmilch bleibt er cremig.
Weitere Frühstücksrezepte

Falls ihr das Rezept für meinen veganen Brotpudding ausprobiert, schreibt mir in den Kommentaren wie er euch geschmeckt hat. Ihr könnt mir eueren nachgebackenen Brotpudding auch gerne auf instagram (#veggiejam) zeigen.
PrintRezept
Süßer veganer Brotpudding
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 45 Minuten
- Total Time: 55 Minuten
- Yield: 6 Portionen 1x
Description
Der perfekte Grund, Brotreste nicht wegzuwerfen: ein veganer Brotpudding, cremig dank Kokosmilch, gewürzt mit Zimt und Vanille, besonders durch Rosinen und Nüsse. Passt als Dessert genauso gut wie zum Sonntagsbrunch – und schmeckt warm mit einem Schuss Ahornsirup einfach unwiderstehlich.
Ingredients
- 280 g Brot oder Brötchen (ca. 4 Stück)*
- 1 große Karotte (optional)
- 250 ml Haferdrink
- 1 Dose Kokosmilch
- 100 g Ahornsirup
- 2 TL Vanilleextrakt
- 1 ½ - 2 TL Zimt
- 1 Prise Salz
- 1 Handvoll Mandeln oder Walnusskerne
- 60 g Rosinen
Instructions
- Den Backofen auf 180 °C Heißluft vorheizen.
- Das Brot in Stücke schneiden (nicht zu klein) und in eine große Schüssel geben. Die Karotte raspeln und zu den Brotwürfeln geben. Die Mandeln oder Walnusskerne grob zerhacken und mit den Rosinen ebenfalls unter die Brotstücke heben.
- Hafermilch, Kokosmilch, Ahornsirup, Vanilleextrakt, Zimt und Salz in einer kleineren Schüssel verrühren.
- Nun die Flüssigkeit über die Brotwürfel gießen und vorsichig vermengen.
- Die Masse sofort in eine große Auflaufform geben und etwas flach drücken.
- Im Ofen für etwa 35-45 min goldbraun backen. Warm mit Ahornsirup oder veganer Vanillesauce servieren.
Notes
* verwendet am besten ein helleres, recht leichtes Brot ohne harte Kruste, das ein paar Tage alt ist (z.B. ein Baguette) oder helle Brötchen. Es funktioniert auch mit Aufbackbrötchen aus der Tüte, die noch nicht gebacken wurden.
Der Artikel ist auch in Englisch (English) verfügbar.









Lea meint
Super gut! Ich habe es am Wochenende zum Frühstück mit Baguette-Resten gemacht. So cremig und lecker. Mein Freund war auch begeistert! 😊
Melanie J meint
Das freut mich wirklich sehr. Ich habe es auch vor kurzem erst wieder gemacht😊.