Dieses vegane Keema Curry ist aromatisch, proteinreich dank Sojagranulat und im Handumdrehen zubereitet. Serviert es zu Reis oder frischem Naan Brot.

Bei Keema handelt es sich um ein indisches Hackfleisch Curry. Während meiner Zeit in den USA, als ich bei einer indischen Gastfamilie lebte, habe ich Keema zum ersten mal probiert. Ich habe es so sehr geliebt und denke oft daran zurück, weshalb ich beschlossen habe, mein eigenes fleischfreies Keema Rezept zu kreieren.
Genau wie mein veganes Butter Chicken Rezept passt auch veganes Keema wunderbar zu Basmatireis, Chapati oder Naan Brot. Es ist vollgepackt mit Geschmack, einfach zuzubereiten und - dank des Sojagranulats - reich an Eiweiß (über 25 g pro Portion!).
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Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Proteinreich & sättigend: Über 25 g pflanzliches Eiweiß pro Portion – dank Sojagranulat, Walnüssen und Erbsen. S
- Optional ölfrei: Die Zwiebel wird in etwas Wasser gedünstet, die Sämigkeit kommt von den passierten Tomaten. Kein Tropfen Öl nötig.
- Eine Pfanne, 45 Minuten: Während das Sojagranulat einweicht, ist das Gemüse schon geschnitten. Danach läuft alles in einer Pfanne.
- Perfekt für Meal Prep: Schmeckt aufgewärmt noch aromatischer, weil die Gewürze über Nacht durchziehen.

Was ist Keema?
Keema (auch Qeema) heißt auf Hindi und Urdu schlicht "Hackfleisch" – ein Sammelbegriff für die vielen Curry-Varianten, die damit gekocht werden. Die bekannteste ist Keema Matar: Hack mit Erbsen, denn matar sind die Erbsen. Anders als ein cremiges Butter Curry ist Keema eher trocken-krümelig, ein Pfannengericht, kein Soßen-Curry.
Die Zutaten
Die Zutatenliste für dieses vegetarische Keema Matar sieht auf den ersten Blick lang aus – das täuscht. Der größte Teil sind Gewürze:
- Sojagranulat: Rehydriert hat eine hackähnliche Textur. Wichtig: unbedingt in gesalzenem Wasser einweichen und danach richtig gut ausdrücken – je trockener das Granulat, desto besser nimmt es später die Gewürze auf. Für eine weniger stark verarbeitete Alternative könnt ihr auch zerbröselten Tofu, Tempeh oder gekochte Linsen (keine roten Linsen!) verwenden.
- Walnüsse: Grob gemahlen geben sie dem Curry Tiefe und ersetzen den Fettanteil, der sonst vom Hack käme. Bei einer Nuss-Allergie könnt ihr die Walnüsse einfach weg lassen oder stattdessen gemahlene Sonnenblumenkerne verwenden.
- Karotte: Fein geraspelt verschwindet sie fast im Curry, sorgt aber für eine leichte natürliche Süße und macht das Gericht saftiger.
- Zwiebel, Knoblauch & Ingwer: Die Basis, ohne die es nicht funktioniert. Ingwer lässt sich übrigens hervorragend im Ganzen einfrieren und dann gefroren reiben – dann hast du immer welchen da.
- Gewürze: Kein indisch inspiriertes Gericht kommt ohne Gewürze aus. Für das Keema braucht ihr Garam Masala, Kreuzkümmel und Koriander. Wer es etwas schärfer mag, kann noch eine (kleine oder große) Prise Chilipulver hinzufügen.
- Passierte Tomaten: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Keema zuzubereiten - es gibt zum Beispiel Rezepte mit und Rezepte ohne Tomaten. Da dieses Curry Rezept ohne Öl auskommt, habe ich passierte Tomaten hinzugefügt, um dem Gericht eine gewisse Sämigkeit zu verleihen.
- Erbsen: Die gehören einfach dazu (immerhin heißt es Keema Matar und Matar = Erbsen) und geben dem Gericht eine leicht süße Note. TK-Erbsen aufgetaut verwenden und erst gegen Ende zugeben, damit sie grün und bissfest bleiben.

So wird's gemacht
Veganes Keema aus Sojagranulat zu kochen ist überaus einfach. Ihr benötigt nur eine große Pfanne und etwa 45 Minuten Zeit, um dieses köstliche vegane Hackfleisch-Curry zuzubereiten.
- Schritt 1: Während das Sojagranulat einweicht, die Zwiebel anbraten, dann Knoblauch, Ingwer und geraspelte Karotten hinzufügen und einige Minuten kochen lassen.
- Schritt 2: Das eingeweichte und ausgedrückte Sojagranulat und die gemahlenen Walnüsse einrühren.


- Schritt 3: Die Gewürze hinzufügen und 1-2 Minuten rösten, bis sie aromatisch duften.
- Schritt 4: Die passierten Tomaten einrühren und alles 15 Minuten lang kochen lassen. Am Ende der Garzeit die Erbsen hinzufügen.


Tipps & Tricks
Nicht sofort servieren! Wie viele Currys schmeckt auch dieses selbstgemachte vegane Keema Curry noch besser, wenn es etwas länger zieht.
Mehr Soße! Ein authentisches Keema-Curry ist nicht wie ein typisch sämiges indisches Curry mit reichlich Soße. Aber falls ihr möchtet, könnt ihr einfach mehr passierte Tomaten hinzufügen. Möglicherweise müsst ihr dann noch etwas nachwürzen.
Serviervorschläge
Veganes Keema Curry schmeckt besonders gut mit:
- Basmatireis oder Naturreis
- Naan oder Chapati
- einem Klecks Soja- oder Kokosjoghurt mit einem Spritzer Zitronensaft
- Mango-Chutney
- frischem Koriander
- rote Zwiebeln
- einem einfachen Gurken-Tomatensalat

FAQ - Häufig gestellte Fragen
Obwohl ich es selbst noch nicht getestet habe, aber Linsen könnten in diesem Rezept wirklich gut funktionieren. Verwendet etwa 200 - 250 g gekochte Linsen. Rote Linsen funktionieren allerdings nicht, da sie beim Kochen zu weich werden. Alternativ könnt ihr auch Erbsengranulat nutzen.
Einfach mehr passierte Tomaten hinzufügen. Dann noch etwas länger köcheln lassen, abschmecken und ggf. mehr Gewürze hinzufügen, damit die Würze wieder stimmt.
Aber sicher! Lasst einfach die Walnüsse weg oder verwendet stattdessen gemahlene Sonnenblumenkerne.

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Falls ihr mein glutenfreies und veganes Keema Curry ausprobiert, hinterlasst mir doch einen Kommentar oder bewertet das Rezept. Ihr könnt mir eure Kreation auch gerne auf instagram (@veggiejam) zeigen. Ich freue mich immer sehr, wenn ihr meine Rezepte ausprobiert.
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Veganes Keema Curry
Dieses vegane Keema Curry ist aromatisch, proteinreich und im Handumdrehen zubereitet. Serviert es zu Reis oder frischem Naan Brot.
- Total Time45 Min
- Yield3-4 Portionen 1x
Ingredients
- 100 g Sojagranulat
- 1 große Zwiebel, gewürfelt
- 1 große Karotte, geraspelt
- 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1 EL Ingwer, fein gehackt
- 30 g Walnusskerne
- 500 g passierte Tomaten
- 2 ½ TL Garam Masala
- 1 ½ TL Kreuzkümmel, gemahlen
- 1 TL Koriander, gemahlen
- ¼ TL Chilipulver (optional)
- 1 TL Salz
- 140 g TK Erbsen, aufgetaut
Instructions
- Das Sojagranulat in ca. 400 ml kochendem Wasser und ¼ Teelöffel Salz für 10-15 Minuten einweichen.
- In der Zwischenzeit das Gemüse vorbereiten: Zwiebel würfeln, Karotte raspeln, Knoblauch und Ingwer fein hacken.
- Die Walnüsse grob vermahlen oder ebenfalls fein hacken.
- Eine große, tiefe Pfanne auf mittlerer Hitze bringen. Die Zwiebel etwa 5 Minuten lang in etwas Wasser (oder Öl) glasig dünsten.
- Knoblauch, Ingwer, geraspelte Karotten und eine Prise Salz hinzugeben und weitere 3 Minuten dünsten.
- Das eingeweichte Sojagranulat abgießen und das überschüssige Wasser gut auspressen.
- Dann zusammen mit dem Walnussmehl in die Pfanne geben und alles 5 Minuten kochen.
- Nun alle Gewürze und das Salz hinzufügen, umrühren und 1-2 Minuten rösten, bis sie aromatisch duften.
- Zum Schluss die passierten Tomaten einrühren und zugedeckt 10 Minuten köcheln lassen.
- Die Erbsen dazugeben und weitere 5 Minuten abgedeckt kochen.
- Mit gehackten Korianderblättern und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer garnieren und mit Reis, Naan oder Chapati servieren.
Notes
Aufbewahrung: Reste halten sich etwa 4-5 Tage im Kühlschrank.
- Prep Time: 15 Min
- Cook Time: 30 Min
Nutrition
- Serving Size: 1 von 3 Portionen
- Calories: 339,6 kcal
- Sugar: 16,4 g
- Fat: 6,6 g
- Saturated Fat: 1 g
- Unsaturated Fat: 7,1 g
- Carbohydrates: 31,6 g
- Fiber: 8 g
- Protein: 25,5 g
Der Artikel ist auch in Englisch (English) verfügbar.









Sandra meint
Mh, richtig gut! Danke für das Rezept!
Melina meint
Ich habe Keema zwar noch nie probiert, aber das Rezept klang so interessant, dass ich es gleich mal austesten musste. Und es schmeckt einfach mega! Ich hatte keine Walnüsse da, aber auch ohne war das Gericht ein Genuss. Habe mir noch frisches Naan dazu gemacht und Joghurt Sauce. Yum!
Melanie@Veggiejam meint
Schön, dass es dir so gut geschmeckt hat, Melina!