Diese vegane Sushi Bowl vereint alles, was ich an Sushi liebe – nur deutlich unkomplizierter. Gebratener Tempeh, Reis, knackiges Gemüse, cremige Avocado, süße Mango und eine optionale Sriracha-Sauce machen diese Bowl zu einem frischen, bunten und proteinreichen Mittag- oder Abendessen.

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit The Ginger People entstanden.
Ich liebe Sushi. Wirklich. Was ich allerdings nicht liebe, ist Sushi rollen. Egal wie viele Videos ich mir anschaue oder wie motiviert ich starte – meine Rollen sehen am Ende selten so aus, wie sie sollten.
Zum Glück hatte jemand die grandiose Idee Sushi als Bowl zu servieren. Sie enthalten alles, was ich an Sushi mag: Reis mit einem Hauch Essig, knackiges Gemüse, Avocado, etwas Süßes und eine würzige Proteinquelle. Nur eben ohne Frust und ohne Rolltechnik.
Für dieses Rezept hat mir The Ginger People ihren Sushi-Ingwer zum Probieren zugeschickt. Das hat mich besonders gefreut, denn ich war schon länger auf der Suche nach einem eingelegten Ingwer, bei dem die Zutatenliste nicht länger ist als das eigentliche Rezept.

Das musste natürlich gefeiert werden – und zwar mit einer großen, bunten und frischen veganen Sushi Bowl. Mit mariniertem Tempeh, knackigem Gemüse, cremiger Avocado, süßer Mango und natürlich einer ordentlichen Portion Sushi-Ingwer. Quasi alles, was ich an Sushi liebe, nur ohne das komplizierte Rollen.
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Warum du dieses Bowl Rezept lieben wirst
- Einfacher als Sushi rollen - Alle Zutaten werden einfach in einer Schüssel angerichtet.
- Schnell gemacht - Mit vorgekochtem Reis steht deine Bowl in unter 20 Minuten auf dem Tisch.
- Proteinreich - Tempeh und Edamame liefern reichlich pflanzliches Protein.
- Frisch & bunt - Viel Gemüse, Avocado und Mango sorgen für Farbe und Geschmack und liefern viele Vitamine.
Die Zutaten im Überblick
- Tempeh: Tempeh wird aus wird aus fermentierten Sojabohnen hergestellt. Du findest Tempeh gekühlt im Asialaden und mittlerweile auch in gut sortieren Supermärkten.
- Sojasauce, Ahornsirup & Reisessig: Ergeben eine süß-salzige Marinade mit leichter Säure in der der Tempeh angebraten wird.
- Sesamöl geröstet (optional): Für ein dezentes Röstaroma. Wenn du es ölfrei bevorzugst, lass es einfach weg.
- Gekochten Reis: Du kannst Sushi-Reis nehmen oder eine andere Sorte. Ich habe Vollkorn-Reis gewählt, da es mehr Ballaststoffe und Nährstoffe liefert. Alternativ macht sich auch Quinoa ganz gut.
- Geschälte Edamame: Die jungen, grünen Sojabohnen findest du im Tiefkühler.
- Karotte & Gurke: Für Crunch und Frische.
- Avocado: Macht die Bowl besonders cremig, sie sollte also schön reif sein.
- Mango: Bringt eine fruchtige Süße ins Spiel, du kannst sie aber auch weglassen.
- Sushi-Ingwer, Sesam & Nori: Verleihen der Bowl das typische Sushi-Feeling.
Für eine optionale cremige Sriracha Sauce benötigst du zudem noch veganen Skyr bzw. Sojajoghurt (oder meine ölfreie vegane Mayo). Alternativ kannst du fertige vegane Sriracha Mayo verwenden.

Schritt-für-Schritt Anleitung

Schritt 1
Den gekochten Reis mit Reisessig und Salz vermengen.
Die tiefgekühlten Edamame Bohnen mit kochendem Wasser übergießen und ein paar Minuten auftauen lassen.
Karotte raspeln oder in feine Stifte schneiden.
Gurke, Avocado und Mango würfeln oder in Scheiben schneiden. Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden.

Schritt 2
Den Tempeh in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Eine große Pfanne erhitzen.
Die Zutaten für die Marinade zusammenrühren.
Den Tempeh bei mittlerer Hitze in etwas Öl 2-3 Minuten von beiden Seiten anbraten (oder ohne Öl in einer Antihaft-Pfanne).
Die Marinade in die Pfanne geben, gut vermengen und kurz karamellisieren lassen.
Restflüssigkeit kannst du zum Servieren verwenden.

Schritt 3
Die Zutaten für die Joghurt-Sriracha-Sauce verrühren.
Den Reis auf 2-3 Schüsseln verteilen.
Tempeh, Edamame, Karotte, Gurke, Avocado und Mango darauf anrichten.
Mit Sushi-Ingwer, Frühlingszwiebeln, Sesam garnieren.
Die vegane Sushi Bowl nach Belieben mit der Sriracha-Sauce servieren.

Variationen
- Noch mehr Sushi-Geschmack: Geröstete Nori-Blätter in Streifen schneiden und großzügig über die Bowl streuen. Oder als kleine Wraps verwenden und die Sushi Bowl Zutaten darin servieren.
- Andere Proteinquellen: Statt Tempeh kannst du auch Tofu oder Räuchertofu verwenden. Letzteres hat schon einiges an Geschmack, du musst ihn also nicht zwingend anbraten. Wenn du es komplett ohne Tofu und Tempeh zubereiten möchtest, kannst du die Menge an Edamame auch einfach erhöhen.
- Anderes Gemüse: Je nach Saison passen auch Rotkohl, Radieschen, Paprika oder Rettich.

FAQ - Häufig gestellte Fragen
Ja! Verwende einfach Tamari statt Sojasauce.
Absolut. Besonders gut eignet sich fester Natur- oder Räuchertofu. Räuchertofu musst du nicht mal unbedingt anbraten, da er schon viel Geschmack mitbringt.
Weitere sommerliche Bowl Rezepte
Ob Buddha Bowl, Poke Bowl oder Sushi Bowl – Bowls sind für mich das perfekte Sommeressen: bunt, frisch, sättigend und wunderbar vielseitig. Hier gibt es noch weitere Rezepte vom Blog:

Ich hoffe, du probierst meine vegane Sushi Buddha Bowl mit Tempeh mal aus. Wenn dir dieses Rezept gefällt, hinterlasse unbedingt einen Kommentar, bewerte das Rezept und markiere mich gerne auf instagram @veggiejam (#veggiejam).
PrintRezept
Vegane Sushi Bowl mit Tempeh
- Prep Time: 5 Minuten
- Cook Time: 10 Minuten
- Total Time: 15 Minuten
- Yield: 2-3 Portionen 1x
Description
Diese vegane Sushi Bowl vereint alles, was ich an Sushi liebe – nur deutlich unkomplizierter. Gebratener Tempeh, Reis, knackiges Gemüse, cremige Avocado, süße Mango und eine optionale Sriracha-Sauce machen diese Bowl zu einem frischen, bunten und proteinreichen Mittag- oder Abendessen.
Ingredients
Für den Tempeh
- 200 g Tempeh
- 3 EL Sojasauce oder Tamari
- 2 EL Ahornsirup
- 1 EL Reisessig
- 1 TL Sesamöl (optional)
Für den Reis
- 200 g gekochter Reis*
- 1 EL Reisessig
- ½ TL Salz (nur bei ungesalzenem Reis)
Toppings
- 100 g Edamame, tiefgekühlt
- 1 Karotte
- ½ Schlangengurke
- 1 Avocado
- 1 kleine Mango
- Weitere: Sushi Ingwer, Frühlingszwiebel, Sesam, Nori Blatt
Sriracha-Sauce (optional)
- 80 g vegane Skyr-Alternative, Sojajoghurt oder vegane Mayo
- ½ EL Sriracha Chili-Sauce
- 1 TL Reisessig
Instructions
Reis & Gemüse vorbereiten
- Den gekochten Reis mit Reisessig und Salz vermengen.
- Die Edamame mit kochendem Wasser übergießen und einige Minuten auftauen lassen.
- Karotte raspeln oder in feine Stifte schneiden. Gurke, Avocado und Mango würfeln oder in Scheiben schneiden. Die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden.
Tempeh zubereiten
- Den Tempeh in ca. 0,5 cm dicke Streifen schneiden.
- Die Zutaten für die Marinade verrühren.
- Eine große Pfanne erhitzen. Den Tempeh bei mittlerer Hitze in etwas Öl (oder ohne Öl in einer Antihaftpfanne) 2–3 Minuten pro Seite goldbraun anbraten.
- Die Marinade zum Tempeh geben, gut vermengen und kurz karamellisieren lassen. Reste der Marinade aus der Pfanne kannst du für's Servieren der Sushi Bowl zur Seite stellen.
Bowl anrichten
- (Optional:) Für die Sriracha-Sauce alle Zutaten verrühren.
- Den Reis auf 2–3 Schüsseln verteilen. Tempeh, Edamame, Karotte, Gurke, Avocado und Mango darauf anrichten.
- Mit Sushi-Ingwer, Frühlingszwiebeln und Sesam garnieren.
- Nach Belieben die übrige Marinade und die Sriracha-Sauce darüber geben und servieren.
Notes
*Nimm Sushi-Reis oder einen anderen Reis deiner Wahl. Ich habe Vollkorn-Reis verwendet. Kein Fan von Reis? Dann ist Quinoa eine tolle Alternative.
Der Artikel ist auch in Englisch (English) verfügbar.









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