Auf der Suche nach einer leckeren Beilage für die nächste Grill-Party? Dann probier' unbedingt diesen fantastischen veganen Kartoffelsalat mit einer würzigen, ölfreien Romesco-Sauce - eine tolle Alternative zum Original mit Mayo.

Die Idee für dieses grandiose vegane Kartoffelsalat-Rezept kam mir beim Abendessen – Romesco-Sauce zu Pasta, und plötzlich war klar: Das passt doch sicher gut in einem Kartoffelsalat. Jep, hier kommt der Beweis.
Falls du noch nie von Romesco gehört hast: Romesco ist eine traditionelle Sauce aus Katalonien, klassisch zubereitet mit Tomaten, Knoblauch, Nüssen, getrocknetem Brot und Olivenöl. Meine Version ist etwas vereinfacht: geröstete Paprika aus dem Glas, blanchierte Mandeln, Tomatenmark, Knoblauch, Essig und ein paar Gewürze. Das Ergebnis ist eine würzig-cremige Sauce, die Mayonnaise locker in den Schatten stellt – und dabei komplett ölfrei ist.
Dazu kommen noch Paprikawürfel, Frühlingszwiebeln und Mais für etwas Frische und Biss. Das Ergebnis: ein Kartoffelsalat, den man so schnell nicht vergisst.
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Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Perfekte Grillbeilage – dieser leckere vegetarische Kartoffelsalat macht sich auf jedem Buffet gut und lässt sich prima vorbereiten.
- Ölfrei & vollwertig– keine Mayo, kein Öl, dafür jede Menge Geschmack und vollwertige Zutaten.
- Vegan, ohne Ei & glutenfrei – für alle am Tisch geeignet.
- Besser am nächsten Tag– je länger er zieht, desto besser schmeckt er.

Die Zutaten im Überblick
Für den Salat
- Kartoffeln: Nutze festkochende Sorten, die halten beim Vermengen besser ihre Form und werden nicht matschig – das ist bei Kartoffelsalat entscheidend.
- (Spitz-)Paprika: Sorgt für Farbe, Frische und etwas Crunch. Spitzpaprika ist etwas süßlicher und aromatischer als normale rote Paprika.
- Frühlingszwiebeln: Milder als normale Zwiebeln und geben dem Salat eine leichte Frische.
- Mais: Aus der Dose – für eine leichte Süße und schöne Farbe im Salat.
Für die Romesco-Sauce
- Geröstete rote Paprika (aus dem Glas): Die Basis der Sauce. Ich nutze eine Variante, die nicht in Öl, sondern in einer süß-sauren Lake eingelegt ist.
- Blanchierte Mandeln: Die werden kurz geröstet – das bringt noch mehr Aroma. Du kannst ganze oder gehobelte blanchierte Mandeln oder Mandelstifte nehmen.
- Knoblauch: 2–3 Zehen, je nach Geschmack.
- Tomatenmark: Gibt der Sauce Körper und eine leichte Süße.
- Geräucherte & edelsüße Paprika: Die Kombination aus beiden macht den typischen Romesco-Charakter aus.
- Rotweinessig: Bringt die nötige Säure und rundet alle Aromen ab.
Schritt-für-Schritt Anleitung

- Schritt 1: Die Kartoffeln schälen, in einen großen Topf mit kaltem, gut gesalzenem Wasser geben und 20–25 Minuten kochen. Anschließend abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und 10–15 Minuten abkühlen lassen.

- Schritt 2: Die Mandeln in einer Pfanne auf mittlerer Stufe 5–8 Minuten rösten, bis sie goldbraun sind. Dabei regelmäßig rühren.

- Schritt 3: Den Knoblauch in einer Pfanne mit etwas Wasser 1–2 Minuten dünsten, das Paprikapulver dazugeben und 30 Sekunden rösten.

- Schritt 4: Dann Tomatenmark und die Paprikastücke einrühren und vom Herd nehmen.

- Schritt 5: Den Pfanneninhalt zusammen mit den gerösteten Mandeln und den restlichen Zutaten in einem Mixer glatt pürieren. Abschmecken.

- Schritt 6: Paprika würfeln, Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Mais abtropfen lassen. Die abgekühlten Kartoffeln in mundgerechte Stücke schneiden. Alle Zutaten in eine große Schüssel geben und vorsichtig mit der Romesco-Sauce vermengen.

Top Tip!
Du solltest den Romesco-Kartoffelsalat mindestens 4 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen – dann schmeckt er am besten.
Reste kannst du luftdicht verpackt bis zu 5 Tage im Kühlschrank aufbewahren.
Serviervorschläge
Auch wenn dieser bunte vegane Kartoffelsalat ohne Mayo nicht gerade dem Klassiker entspricht, passt er jedoch genau so gut zu der Art von Beilagen, die du mit klassischem veganen Kartoffelsalat servieren würdest.
- Als Beilage zum Grillen oder zu veganen Burgern
- Zu veganen Frikadellen bzw. Buletten oder veganen Würstchen und Gemüse
- Mit Kichererbsen oder gewürfeltem Räuchertofu wird der Salat zur vollwertigen Mahlzeit
- Zu Crostini mit Belugalinsen-Balsamico Aufstrich
- Als Beilage zu veganem Linsenbraten oder Kichererbsenbraten

FAQ – Häufig gestellte Fragen
Im Kühlschrank in einem verschlossenen Behälter bis zu 5 Tage. Die Romesco-Sauce allein hält sich bis zu einer Woche.
Ja – Cashews oder Haselnüsse (traditionell in Romesco) funktionieren ebenfalls sehr gut und geben der Sauce eine leicht andere Note
Absolut! Süßkartoffeln passen wunderbar zur Romesco-Sauce und geben dem Salat eine leichte Süße. Garzeit beachten – sie sind meist schneller gar.
Am besten funktionieren festkochende Kartoffeln, weil sie nicht matschig werden und ihre Form behalten.

Weitere Salat-Rezepte
Ich hoffe, du probierst mein veganes Kartoffelsalat Rezept mit Paprikasauce bald aus! Wenn dir dieses Rezept gefällt, hinterlasse unbedingt einen Kommentar, bewerte das Rezept und markiere mich gerne auf instagram @veggiejam (#veggiejam).
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Veganer Kartoffelsalat mit Romesco-Sauce (ölfrei)
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 30 Minuten
- Total Time: 40 Minuten
- Yield: 6 Portionen 1x
- Category: Beilage, Salat
Description
Auf der Suche nach einer leckeren Beilage für die nächste Grill-Party? Dann probier' unbedingt diesen fantastischen veganen Kartoffelsalat mit einer würzigen, ölfreien Romesco-Sauce - eine tolle Alternative zum Original mit Mayo.
Ingredients
- 1 kg Kartoffeln, festkochend
- 1 rote (Spitz-)Paprika
- 3 Frühlingszwiebeln
- 200 g Mais aus der Dose
Romesco-Sauce
- 350 g geröstete rote Paprika, aus dem Glas, abgetropft
- 150 g blanchierte oder gehobelte Mandeln
- 2-3 Knoblauchzehen
- 3 EL Tomatenmark
- 1 TL Paprikapulver, geräuchert
- ½ TL Paprikapulver, edelsüß
- 1 EL Rotweinessig
- ¾ TL Salz
- Schwarzer Pfeffer
Instructions
- Kartoffeln kochen: Die Kartoffeln schälen. Anschließend zusammen mit kaltem, gut gesalzenem Wasser in einen großen Topf geben, zum Kochen bringen und 20-25 Minuten kochen, bis die Kartoffeln gar sind. Danach das Wasser abgießen, die Kartoffeln mit kaltem Wasser abschrecken und 10-15 Minuten abkühlen lassen.
- Mandeln rösten: Die Mandeln in einer Pfanne auf mittlerer Stufe 5–8 Minuten rösten, bis sie goldbraun sind. Dabei regelmäßig rühren, damit sie nicht anbrennen.
- Knoblauch & eingelegte Paprika vorbereiten: Den Knoblauch fein hacken, die eingelegten Paprika leicht abtropfen lassen und grob zerkleinern.
- Romesco-Sauce zubereiten: Den Knoblauch in einer anderen Pfanne in etwas Wasser (oder Öl) 1-2 Minuten dünsten, das Paprikapulver dazugeben und 30 Sekunden rösten. Dann das Tomatenmark und die gehackten Paprika einrühren. Vom Herd nehmen.
- Romesco pürieren: Den Pfanneninhalt zusammen mit den gerösteten Mandeln und den restlichen Zutaten für die Sauce in einem Mixer glatt pürieren. Abschmecken.
- Gemüse schneiden: Die Paprika in kleine Würfel, die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden. Mais abtropfen lassen. Die abgekühlten Kartoffeln in mundgerechte Stücke schneiden.
- Alles vermengen: Alles in eine große Schüssel geben und vorsichtig vermengen. Den Kartoffelsalat vor dem Servieren für mindestens 4 Stunden bzw. über Nacht in den Kühlschrank stellen, dann schmeckt er am besten.
Notes
Reste halten sich bis zu 4 Tage im Kühlschrank.
Falls die Sauce zu dick ist, gib etwas Flüssigkeit der eingelegten Paprika dazu.
Der Artikel ist auch in Englisch (English) verfügbar.









helga chuchel meint
hallo melanie,
das klingt gut und ich werde es morgen probieren, vor allem die sauce und ich hoffe, die geht auch ohne die vielen mandeln, das ist dann nämlich viel zu fett.und entgegen was überall so steht, ist auch dieses fett nicht gesund, weil es gar nicht verarbeitet werden kann. siehe mcdougall, campbell, esselstyn et al.
lg
helga