Kichererbsen, grüne Erbsen und Kürbiskerne treffen auf süß-säuerliche Balsamico-Zwiebeln und eine würzige vegane Burger Sauce. Diese veganen Kichererbsen-Burger sind herzhaft, proteinreich und dank der Küchenmaschine schnell gemacht.

Selbstgemachte vegane Burger gibt es bei uns im Haus eher selten, aber wenn es sie gibt, dann bin ich Team Bohnen-Patty. Ich bin definitiv kein Freund von den Fertigprodukten, die endlos lange Zutatenlisten aufweisen und die beim Zusammentreffen mit der Bratpfanne Öl triefen.
Wenn man mit Hülsenfrüchten als Basis für Veggie Burger hantiert gibt es zwei Grundregeln. Nummer eins: Die Masse kommt nur ganz kurz in die Küchenmaschine und darf ruhig noch stückig sein. Nummer zwei: Die geformten Patties gehen vor dem Braten noch ein paar Minuten in den Kühlschrank, damit sie beim Braten gut zusammenhalten.
Serviert wird bei uns immer gleich: Brötchen mit veganer Burger Sauce und veganer Mayo (aus Cashews und Tofu) oder auch mal Ketchup, Salatblätter, Tomate, Patty – und obendrauf leckere Balsamico-Zwiebeln, die aus einer roten Zwiebel, Ahornsirup und Balsamico in ein paar Minuten ruck zuck gebraten sind.
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Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Gesund & sättigend: Kichererbsen, grüne Erbsen und Kürbiskerne liefern zusammen ordentlich pflanzliches Eiweiß und Ballaststoffe.
- Einfache Zutaten: Das meiste davon hast du wahrscheinlich sowieso da.
- Geringer Aufwand: Dank Küchenmaschine einfach und schnell gemacht. Die veganen Burger aus Kichererbsen stehen in etwa 35 Minuten auf dem Tisch.

Die Zutaten im Überblick
- Kichererbsen: Aus der Dose - gut abspülen und gründlich abtropfen lassen. Je trockener die Kichererbsen, desto besser halten die Patties später zusammen.
- TK-Erbsen: Lass sie etwas antauen. Wenn du es eilig hast, gebe sie ein paar Minuten in heißes bzw. kochendes Wasser.
- Zwiebel & Knoblauch
- Tahin: Für die Bindung. Cashewmus funktioniert genauso gut.
- Dijonsenf: Mittelscharfer Senf geht auch. Du kannst den Senf aber auch komplett weglassen, wenn du magst.
- Paprikapulver & Koriander: Wenn du es rauchiger magst, ersetze die Hälfte des edelsüßen Paprikapulvers durch geräuchertes.
- Petersilie: Eine gute Handvoll, gerne mit den zarten Stielen.
- Kürbiskerne: Sie sorgen für Biss und nussiges Aroma. Sonnenblumenkerne sind die naheliegende Alternative.
- (Vollkorn-)Semmelbrösel: Sie kommen erst ganz zum Schluss dazu und binden die Masse. Wenn du glutenfrei kochst, funktionieren glutenfreie Semmelbrösel, grob gemahlene Haferflocken oder Kichererbsenmehl.
- Rote Zwiebel: Du brauchst zwei große Zwiebeln für die Balsamico-Zwiebeln.
- Ahornsirup & Balsamico-Essig: Zusammen ergeben sie die typische süß-säuerliche Balance. Agavendicksaft funktioniert genauso.
(Mengenangaben findest du weiter unten in der Rezeptkarte)
Abgesehen von den genannten Zutaten benötigst du selbstverständlich noch vier Burger-Brötchen, etwas Knackig-Frisches (wie Blattsalat und Tomate) und eine Sauce nach Wahl. Ich kann dir nur wärmstens meine leckere Burger Sauce auf Cashew-Basis empfehlen.

Schritt-für-Schritt Anleitung
Falls du diese Veggie Burger mit meiner veganen Burgersauce servieren, möchtest, bereite diese am besten als erstes zu und stelle sie bis zum Anrichten kalt.

- Schritt 1: Zwiebel klein würfeln, Knoblauch hacken. Beides in einer Pfanne 5 Minuten anbraten. Die aufgetauten Erbsen dazugeben und 2–3 weitere Minuten mitbraten.

- Schritt 2: Kichererbsen abspülen und gut abtropfen lassen. Zusammen mit dem gebratenen Gemüse, Tahin, Senf, Gewürze, Petersilie und Kürbiskernen in die Küchenmaschine geben und zerkleinern. Wichtig: Die Masse soll noch etwas stückig sein.

- Schritt 3: Zuletzt die Semmelbrösel untermengen.

- Schritt 4: Zu 4 Patties formen und 15-20 Minuten in den Kühlschrank stellen.

- Schritt 5: In der Zwischenzeit die roten Zwiebeln in dünne Scheiben schneiden. In einer Pfanne mit dem Salz 6–7 Minuten glasig dünsten. Ahornsirup und Essig einrühren und 1–2 Minuten weiterkochen lassen. Nach Belieben mit etwas Salz abschmecken.

- Schritt 6: Die gekühlten Kichererbsen-Patties in einer Pfanne 4–5 Minuten pro Seite braten.
Dann wird angerichtet: Vegane Burger-Brötchen aufschneiden, mit veganer Burger Sauce oder veganer Mayo bestreichen, Salatblätter und Tomatenscheiben darauflegen, Patty darauf und die Balsamico-Zwiebeln obendrauf.

Top Tipp!
Nicht zu fein pürieren: Der häufigste Grund für langweilige Bratlinge ist eine zu glatte Masse. Lass die Küchenmaschine lieber in kurzen Intervallen laufen und schau zwischendurch nach – die Masse soll noch erkennbare Kichererbsenstücke haben. Falls sie dir am Ende zu weich vorkommt: am besten noch einen Esslöffel Semmelbrösel unterheben.

Variationen
- Schärfe-Kick: Eine Prise Chiliflocken oder ein halber Teelöffel geräuchertes Paprikapulver in der Masse machen die Patties rauchig-scharf. Alternativ den Senf durch Harissa-Paste ersetzen.
- Kräuter-Mix: Statt Petersilie funktioniert auch Koriandergrün oder eine Mischung aus beidem.
- Als Bowl statt Burger: Die Patties passen auch super auf eine Bowl, z.B. mit Reis oder Couscous, grünem Salat, gedünsteten Brokkoli und einer Tahin-Sauce.
Serviervorschläge
Diese veganen Kichererbsen Burger schmecken besonders gut mit:
- meiner veganen Burger Sauce oder veganer Cashew-Mayo
- knackigen Salatblättern und Tomatenscheiben
- statt Balsamico-Zwiebeln passen auch eingelegte Gurken
- Süßkartoffel-Pommes oder gebackenen Kürbisspalten als Beilage
- einem einfachen grünen Salat, wenn es leichter sein soll

FAQ - Häufig gestellte Fragen
Ich habe sie bisher nur in der Pfanne gemacht, im Ofen bzw. Heißluftfritteuse sollte es aber ebenfalls funktionieren – bei etwa 200 °C Ober-und Unterhitze (Air-Fryer 180 °C) für ca. 8-10 Minuten, einmal wenden. Sie werden dann etwas trockener als in der Pfanne.
Ja. Am besten roh vorformen, mit Backpapier zwischen den Patties einfrieren und bei Bedarf antauen lassen und braten.
Nein. Du kannst die Kichererbsen auch mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer zerdrücken und die Kürbiskerne und die Petersilie fein hacken. Es dauert etwas länger, die Textur wird dafür sogar besonders schön stückig.
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Vegane Kichererbsen-Burger mit Balsamico-Zwiebeln
Vegane Kichererbsen Burger mit grünen Erbsen, Kürbiskernen und Petersilie, dazu süß-säuerliche Balsamico-Zwiebeln. Proteinreich, vollwertig und einfach gemacht.
- Total Time35 min
- Yield4 Burger 1x
Ingredients
Für die Kichererbsen Patties
- 1 Dose Kichererbsen (240 g Abtropfgewicht)
- 90 g TK-Erbsen, aufgetaut
- 1 Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 2 TL Tahin (oder Cashewmus)
- 1 TL Dijonsenf
- 1 TL Paprikapulver, edelsüß
- 1 TL Koriander, gemahlen
- 1 Handvoll frische Petersilie
- 3 EL Kürbiskerne
- 3 EL Semmelbrösel (Vollkorn)
Für die Balsamico-Zwiebeln
- 2 große rote Zwiebeln
- 3-4 TL Ahornsirup
- 3-4 TL Balsamico-Essig
- ¼ TL Salz
Zum Servieren
- 4 vegane Burger-Brötchen
- vegane Burger-Sauce oder vegane Mayo
- Salatblätter
- Tomaten
Instructions
- Zwiebel klein würfeln, Knoblauch hacken. Beides 5 Minuten anbraten. Die aufgetauten Erbsen dazugeben und 2–3 weitere Minuten braten.
- Kichererbsen abspülen und gut abtropfen lassen. Mit dem gebratenen Gemüse und den restlichen Zutaten bis auf die Semmelbrösel in einer Küchenmaschine verarbeiten – die Masse sollte noch etwas stückig sein.
- Masse in eine Schüssel geben und die Semmelbrösel untermengen. Zu 4 Patties formen und 15-20 Minuten in den Kühlschrank stellen.
- Währenddessen für die Balsamico-Zwiebeln die Zwiebel in dünne Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit dem Salz 6–7 Minuten glasig dünsten. Ahornsirup und Balsamico-Essig einrühren und 1–2 Minuten weiterkochen. Nach Belieben mit etwas Salz abschmecken.
- Etwas Öl in einer großen Bratpfanne (oder Grillpfanne) erhitzen. Die Patties 4–5 Minuten pro Seite braten, bis sie außen eine schöne Kruste haben.
- Burger-Brötchen mit Burger-Sauce oder veganer Mayo bestreichen, mit Salatblättern, Tomatenscheiben, Patty und Balsamico-Zwiebeln belegen.
- Prep Time: 10 min
- Kühlzeit: 15 min
- Cook Time: 25 min









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